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Neue KAUSA-Beraterin im Einsatz: Drei Fragen an Nabila El Makhoukhi

Seit kurzem ist die Düsseldorferin Nabila El Makhoukhi Teil des KAUSA-Berater*innen-Teams der AWO. Die 22-jährige Soziologin trat nach einer beruflichen Station beim Elternnetzwerk NRW Anfang Juni die Nachfolge von Georgia Tsitsi an.

Frau El Makhoukhi, Sie sorgen dafür, dass junge Menschen und Betriebe aus der Region zusammenfinden. Was reizt Sie besonders an dieser Tätigkeit?

„Ich finde es bereichernd, als eine Art 'Brücke' zwischen den Jugendlichen und den Betrieben zu agieren. Mir ist es wichtig, dass ein suchender Betrieb seine passenden Auszubildenden findet und andersherum. Dieses Matching und die Win-Win-Situation für beide Seiten zu erzielen, macht mich stolz und glücklich.“

Viele Betriebe in Düsseldorf und im Kreis Mettmann werden von Menschen mit Einwanderungsgeschichte geführt. Was macht diese Unternehmer*innen für KAUSA so interessant?


„Wir gehen davon aus, dass es ein großes ungenutztes Potenzial dieser Unternehmen gibt, da sie grundsätzlich ausbilden könnten, es aber leider aktuell noch nicht tun. Wir möchten daher gezielt ihre Ausbildungsbeteiligung erhöhen und gemeinsam Erfolge erzielen.“

Wenn Sie Jugendlichen, die vor ihrem Weg ins Berufsleben stehen, nur einen einzigen Rat geben könnten, was würden Sie sagen?

„Mach vorher ein Praktikum! Das wichtigste, was ich den Jugendlichen empfehlen würde, ist es, vorher auf jeden Fall Praktika in verschiedenen Berufen zu absolvieren, um eigene Kompetenzen zu erkennen und auch einen Berufswunsch entwickeln zu können. Danach sollte der Start ins Berufsleben leichter fallen, da man schon einen ersten Einblick gewinnen und Erfahrungen sammeln konnte.“

Vielen Dank für die Antworten, Frau El Makhoukhi.

Nehmen Sie Kontakt zu unserem Team auf

Junge Menschen mit dem Wunsch nach Qualifizierung und (zukünftige) Ausbildungsbetriebe können sich mit ihren Fragen an unser Team wenden. Einen kostenfreien Beratungstermin mit Frau El Makhoukhi oder Herrn Tsentemeidis vereinbaren Sie unter der Telefonnummer 0211 91372 416 oder Sie wenden sich direkt an:

Nabila El Makhoukhi (Ausbildungsmarketing)
Erkrather Str. 343
40231 Düsseldorf
Mobil: 0162 1747827
Nabila.ElMakhoukhi@awo-duesseldorf.de

Anestis Tsentemeidis (Ausbildungsmarketing)
Erkrather Str. 343
40231 Düsseldorf
Mobil: 0173 3163193
Anestis.Tsentemeidis@awo-duesseldorf.de

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Servicestelle wieder geöffnet

Alle Maßnahmen des AWO Berufsbildungszentrums laufen seit einer Weile wieder. Das bedeutet, dass auch unsere KAUSA-Servicestelle wieder den Normalbetrieb aufgenommen hat. Persönliche Beratungstermine rund um das Thema Ausbildung könnt Ihr/können Sie weiterhin unter der Telefonnummer 0211 91372 416 vereinbaren.

Selbstverständlich haben wir vorgesorgt, damit Euer/Ihr Besuch bei uns sicher verläuft. Handreinigung steht auf der Erkrather Straße 343 bereit und es gilt die Maskenpflicht. Auf einen großzügigen Abstand von mindestens 1,5 Metern zwischen den Personen achten wir ebenfalls.

Wir freuen uns auf Euch/Sie!

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Informationen zum Coronavirus in verschiedenen Sprachen

Über folgende Links erhaltet ihr Informationen in verschiedenen Sprachen.
 
https://www.integrationsbeauftragte.de/ib-de/amt-und-person/informationen-zum-coronavirus 

https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus

https://handbookgermany.de/de/live/coronavirus.html

 

Wir wüschen euch viel Kraft in dieser schweren Zeit und bitte bleibt gesund! 

Euer KAUSA-Team 

 

 

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Stuzubi für Schüler – die Messe zur Berufsorientierung nach dem Schulabschluss

Finde Stuzubi auf Instagram Quelle: Stuzubi

Das Abi oder die mittlere Reife bald geschafft, aber noch keinen Plan für die Zeit danach? Welche Möglichkeiten der Schulabschluss bietet, erfährt man auf der Stuzubi-Schülermesse in Düsseldorf. Vorgestellt werden zahlreiche Ausbildungsplätze und Bachelor-Studiengänge sowie Angebote zum Auslandsaufenthalt oder Freiwilligendienst. Die Stuzubi für Schülerinnen und Schüler, Schulabsolventen/-innen und deren Eltern findet am Samstag, den 28. September 2019 von 10 bis 16 Uhr in der Mitsubishi Electric HALLE statt. Der Eintritt ist wie immer frei

Ein Schwerpunkt ist das Duale Studium, das eine Ausbildung mit einem akademischen Abschluss verbindet. Regionale wie auch bundesweite Unternehmen, Institutionen und Bildungseinrichtungen aller Branchen und Größen sind vertreten, zum Beispiel die Bayer AG, die Heinrich-Heine Universität, der Brillenhersteller Fielmann, die Landeshauptstadt Düsseldorf und Technologieunternehmen wie Ericsson und Fujitsu.  Die vollständige Ausstellerliste wird drei Wochen vor der Messe online auf Stuzubi veröffentlicht.

Experten-Vorträge: In einem kostenlosen, ganztägigen Vortragsprogramm, das parallel zur Messe läuft, geben Experten in 20-minütigen Kurzbeiträgen Orientierungshilfen. So informiert beispielsweise die IST Hochschule für Management über eine „Karriere in Zukunftsbranchen: Sport, Fitness & Gesundheit, Tourismus & Hotellerie, Event & Medien“.

Stuzubi-Serviceaktion: individuelle Berufsberatung auf der Messe
Stuzubi-Orientierungstest: Wer noch nicht genau weiß, welchen Weg er nach dem Schulabschluss einschlagen will oder passende Aussteller zu seinen Interessen sucht, kann auf der Messe oder online unter www.stuzubi.de den Stuzubi-Orientierungstest machen. Dieser zeigt Schülern/-innen in nur fünf Minuten Studien- und Ausbildungsangebote, die zu ihrem Typus passen. Aussteller mit geeigneten Studien- und Ausbildungsplätzen sind im Messeplan farblich gekennzeichnet und damit auf einen Blick auffindbar.

Immer up to date: Vorab können sich Interessierte online für die Messe anmelden, um bestmöglich vorbereitet zu werden und sich ein persönliches Give-Away am Stuzubi-Infostand zu sichern.


Alle wichtigen Infos zur Stuzubi Düsseldorf 2019 gibt es auf:
www.stuzubi.de/duesseldorf

 

Text: Stuzubi GmbH

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Neuausrichtung der Servicestelle

Bereits seit 2016 existiert die KAUSA-Servicestelle Düsseldorf, doch seit Juli 2019 unterstützen wir nun mit neuer Ausrichtung.

Die neue KAUSA hat zum Ziel, mehr Unternehmerinnen und Unternehmer mit Migrationshintergrund für die Berufsausbildung zu gewinnen, aber auch die Ausbildungsbeteiligung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund zu erhöhen. Ebenso wollen wir Unternehmen unterstützen, die junge Menschen mit Migration- und Fluchthintergrund ausbilden wollen.


Als KAUSA-Servicestelle Düsseldorf sind wir im Stadtgebiet Düsseldorf und im Kreis Mettmann Anlaufstelle für Fragen rund um die berufliche Ausbildung. Wie kann ich Ausbildungsbetrieb werden? Wie funktioniert das Ausbildungssystem in Deutschland? Wie finde ich eine passende Ausbildungsstelle? Mit diesen Fragen können sich Unternehmerinnen und Unternehmer mit Migrationshintergrund, so wie junge Menschen mit Migrationshintergrund an uns wenden.

Neben der Beratung ist unser Ziel, vorhandene Netzwerke zu erweitern und gemeinsam mit Institutionen der Berufsbildung, Schulen sowie Migrantenorganisationen und Unternehmen dauerhafte Strukturen zur Unterstützung beim Einstieg in die berufliche Bildung aufzubauen sowie Vorhandene enger zu verknüpfen.


Wir freuen uns über eine zukünftige Zusammenarbeit, in der wir gemeinsam das Thema „duale Ausbildung“ in unserer Region stärken.

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150 Jugendliche stellen sich Betrieben vor

Nima Naghinasab zeigt in der Berufsvorbereitung des AWO Berufsbildungszentrum sein Können an einem Model.

Düsseldorf Auf der 5. Azubi-Messe des Berufsbildungszentrums der AWO präsentierten sich Nachwuchskräfte potenziellen Ausbildern. Gut zwei Dutzend Unternehmen waren gekommen, um geeignete Talente zu finden.

 

Das Interesse für eine Ausbildungsstelle war groß: Rund 150 Jugendliche präsentierten sich auf der 5. Azubi-Messe der Awo Düsseldorf potentiellen Ausbildungsbetrieben. Auch auf Arbeitgeberseite fand die Veranstaltung großen Anklang. Gut zwei Dutzend Vertreter aus Handwerk und Handel kamen, um für ihre Betriebe geeignete Nachwuchskräfte zu finden. „Bei der Azubi-Messe machen wir die Dinge mal anders“, erklärte Wolfgang Förster, Geschäftsführer des Berufsbildungszentrums (BBZ) der Awo Düsseldorf. „Hier sind es eben nicht Betriebe, die sich vorstellen, sondern die jungen Menschen, die einen Ausbildungsplatz suchen, selber.“ Auf der Azubi-Messe hatte jeder Bewerber ein eigenes Profil samt Foto und einer Kurzbeschreibung an einer Schautafel aufgehängt. Außerdem trugen alle der jungen Menschen einen grünen Button mit der Aufschrift „Hallo Chef/in“, um mit potentiellen Ausbildern ins Gespräch zu kommen.

Und tatsächlich wurden auch schon sehr schnell die ersten Kontakte geknüpft. Friseurmeisterin Silka Wellenberg suchte Nachwuchskräfte für ihren Salon in Lörick und kam ins Gespräch mit einer Jugendlichen, die sich für das Handwerk interessierte. „Die junge Frau hat mich überzeugt, mir gefällt ihr Arbeitsstil. Deswegen habe ich sie zu einem Praktikum eingeladen, um sie näher kennenzulernen“, erklärte Wellenberg. „Und wenn alles klappt wird sie in Kürze bei mir ihre Ausbildung anfangen können.“ Dabei störte es Wellenberg nicht, wenn die Auszubildenden keinen Schulabschluss hatten: „Ich finde das nicht schlimm. Für mich ist das Talent viel wichtiger. Die jungen Menschen kommen trotzdem ans Ziel. Ich habe da durchweg positive Erfahrungen gemacht.“

Auch für den Geschäftsführer des BBZ sind Motivation und Talent Schlüsselfaktoren für den Erfolg in der Ausbildung. „Aber wir sind natürlich darauf angewiesen, dass es Betriebe gibt, die bereit sind, den jungen Menschen eine Chance zu geben“, erklärte Wolfgang Förster. Das BBZ unterstützt auch Jugendliche in der Berufsvorbereitung. Dabei geht es um junge Menschen, welche die Schule zwar schon verlassen haben, aber noch Unterstützung brauchen, um die so genannte Ausbildungsreife zu erlangen. „Das geschieht zum Beispiel dadurch, dass sie einfach mal durch Praktika in Betriebe reinschnuppern“, sagte Christian Klevinghaus vom BBZ.

Auf der Azubi-Messe konnten sich Jugendliche, die bereits Erfahrung in einem Berufsfeld gesammelt haben, vorstellen. Dazu gehörten die Bereiche Holz, Metall, Farbe und Floristik, aber auch das Friseurhandwerk, Hauswirtschaft, Gastronomie, Wirtschaft und Verwaltung sowie Gesundheit und Soziales. Wie wichtig die Wahl eines geeignetes Ausbildungsplatzes ist, unterstrich auf der Azubi-Messe auch Düsseldorfs Bürgermeister Friedrich Conzen. „Ich wünsche Ihnen, dass Sie die Arbeit finden, die Ihnen auch noch in 20 und 30 Jahren Spaß macht“, so Conzen.
Das erhoffte sich auch Nima Naghinasab. Der 20-Jährige möchte Friseur werden: „Mir macht es Spaß, Haare zu stylen und das Aussehen der Menschen zu verändern. Und wenn ich dann die Zufriedenheit in ihren Gesichtern sehe, steigert das meine Motivation.“ Außerdem mache es ihm Spaß, Menschen zu helfen und sie zu beraten.
Auch für die Düsseldorfer Agentur für Arbeit ist das Thema Ausbildung sehr relevant, „gerade im Hinblick auf den Fachkräftebedarf“, sagte die neue Geschäftsführerin der Agentur für Arbeit Düsseldorf, Birgitta Kubsch-von Harten auf ihrem ersten offiziellen Termin in neuer Funktion.


Artikel der RP-online vom 22.03.2019 (Text/ Foto: Stepfan Osorio-König)

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