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didacta 2019: Konzepte zur Potenzialanalyse und Berufsorientierung für Lehrkräfte


(v.l. Christian Klevinghaus, Anestis Tsentemeidis, Lambros Zilis)

didacta 2019: Konzepte zur Potenzialanalyse und Berufsorientierung für Lehrkräfte

Bei der Mitmachaktion „Gestärkt in die Ausbildung – drei Konzepte für die Berufsorientierungsphase“ konnten Lehrkräfte vor Ort die präsentierten Projekte selbst ausprobieren. Auch etliche Schülerinnen und Schüler und Eltern nutzten die Gelegenheit, sich mit dem Thema spielerisch zu beschäftigen. Die Konzepte im Überblick:
„JUMP! Der Sprung in die Ausbildung“ – Workshop zur Berufsvorbereitung
Berufliche Integration, soziale Teilhabe und Sport: Die eintägige Veranstaltung informiert Jugendliche über die Möglichkeiten der dualen Ausbildung und vermittelt eine erste berufliche Orientierung. Dabei gibt es einen Methodenmix aus Workshops und sportlichen Trainingseinheiten in Kooperation mit örtlichen Sportvereinen und dem Stadtsportbund. Die Teilnehmenden erarbeiten ihre Bewerbungsmappe, erhalten Tipps bei der Ausbildungsplatzsuche, lernen Vorteile des Vereinslebens und die Bedeutung von Hard- und Softskills kennen. „JUMP!“ ist ein Konzept der KAUSA Servicestelle Düsseldorf (Träger: AWO Berufsbildungszentrum gGmbH).
 
Christian Klevinghaus, Leiter der KAUSA Servicestelle Düsseldorf
Weitere Infos und Ansprechpartner auf der Projektwebseite.
„‚JUMP!‘ verknüpft Sport mit dem Thema Berufsausbildung. Das macht unser Konzept so reizvoll für junge Menschen. Sport ist ein wichtiger Aspekt bei der Integration in Beruf und Gesellschaft. Wir richten uns insbesondere an Jugendliche mit Flucht- und Migrationshintergrund der neunten und zehnten Klasse“, sagt Christian Klevinghaus, Leiter der KAUSA Servicestelle Düsseldorf.
„Under Construction“ – interaktive Ausstellung zu Berufen
Teller balancieren als Restaurantfachmann, technische Zeichnungen umsetzen als Industriemechanikerin, Hilfsmittel in der Altenpflege erkennen: An 60 interaktiven Stationen aus den drei Bereichen „Berufe mit Maschinen, mit Menschen und mit Lebensmitteln“ können die Besucher und Besucherinnen Zusammenhänge und Unterschiede zwischen den Arbeitsfeldern entdecken und erfahren. Knifflige Rätsel, Experimente, Rollenspiele und berufsbezogene Aufgaben bieten dazu einen Einstieg. Die drei Ausstellungsmodule der KAUSA Servicestelle Region Hannover (Träger: pro regio e.V.) sind sowohl als großformatige Ausstellung als auch als mobile Lernwerkstätten einsetzbar.

„Berufsbezogen mit den Jugendlichen ins Gespräch zu kommen, das ist das Ziel von ‚Under Construction‘. Die Aufgaben wurden gemeinsam mit Unternehmen und Jugendlichen entwickelt. Die interaktiven Aufgaben können zum Beispiel von Fachlehrkräften, Berufseinstiegsbegleitern, Ausbildungslotsen oder auch Unternehmen eingesetzt werden“, so Yvonne Salewski, Leiterin der KAUSA Servicestelle Region Hannover.
„try five!-Erlebnisparcours“ – spielerische Einführung in die Potenzialanalyse
Sehen, fühlen, hören, riechen, schmecken: Anhand der fünf Sinne können Jugendliche ihre überfachlichen Kompetenzen kennenlernen, zum Beispiel Konzentrationsfähigkeit, Arbeitstempo und Problemlösefähigkeit. Diese Kompetenzen spielen eine wichtige Rolle in der Schule und im Berufsleben. Der Parcours umfasst verschiedene Stationen mit handlungsorientierten Aufgaben, die an die Potenzialanalyse angelehnt sind. Der „try five!“-Erlebnisparcours ist ein Konzept der Initiative Bildungsketten und des Ausbildungsstrukturprogramms JOBSTARTER.
Weitere Infos: Arbeitshilfe „try five! – Fünf Sinne für Deine Zukunft / Anleitung für einen Erlebnisparcours zur Potenzialanalyse“
 
Heike Thomas, Kolping-Bildungswerk Köln
„Gut finde ich bei ‚try five!‘, dass die Schüler für Fähigkeiten sensibilisiert werden, die über Schulnoten, wie zum Beispiel in Mathematik oder Deutsch, hinausgehen. Eltern erhalten zudem die Möglichkeit, sich über das Grundprinzip der Potenzialanalyse zu informieren“, sagt Berufseinstiegsbegleiterin Heike Thomas, Kolping-Bildungswerk Köln.

JOBSTARTER und die Initiative Bildungsketten haben die Mitmachaktion „Gestärkt in die Ausbildung – drei Konzepte für die Berufsorientierungsphase“ veranstaltet. Partner der Aktion: KAUSA Servicestelle Düsseldorf (Träger: AWO Berufsbildungszentrum gGmbH), die KAUSA Servicestelle Region Hannover (Träger: pro regio e.V.), das Kolping-Bildungswerk im Diözesanverband Köln e.V. und MTO Psychologische Forschung und Beratung GmbH.
Potenzialanalyse: Wegbereiter für erfolgreiche Berufsorientierung
Die Potenzialanalyse ist der Wegbereiter für eine erfolgreiche Berufsorientierung und zugleich das erste Förderinstrument der Initiative Bildungsketten. Das Ziel: Schülerinnen und Schüler beim Übergang von der Schule in die Ausbildung frühzeitig unterstützen. Umgesetzt wird die Potenzialanalyse unter anderem im Berufsorientierungsprogramm (BOP) des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und im ESF-Bundesprogramm Berufseinstiegsbegleitung.
Text und Fotos: Michael Schulte, Servicestelle Bildungsketten
didacta 2019: Konzepte zur Potenzialanalyse und Berufsorientierung für Lehrkräfte

 

Text und Fotos: Michael Schulte, Servicestelle Bildungsketten

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JUMP - Ein Sprung in die Ausbildung – ein Sprung ins kalte Wasser!


Am 01.12.2018 realisierte die KAUSA Servicestelle Düsseldorf des AWO Berufsbildungszentrums zum 4. Mal das Sportprojekt „JUMP - Der Sprung in die Ausbildung: Junge Erwachsene mit Perspektive!“. Dieses Mal wurde das Projekt im Freizeitbad Düsselstrand der Bädergesellschaft Düsseldorf in Kooperation mit dem Sportamt 52/3, dem Multikulturellen Forum e.V., dem Stadtsportbund und der Ehrenamtsinitiative Düsseldorf aktiv als Berufsinformations- und Schwimmworkshop für junge Erwachsene mit Migrations- und Fluchthintergrund durchgeführt. Die Kooperation sowie die finanzielle Förderung des Projekts wurden zuvor im Rahmen des Arbeitskreises „Integration durch Sport“ beschlossen. Das Projekt soll jungen Geflüchteten und Jugendlichen mit Migrationshintergrund durch die Kombination der Themen berufliche Integration, soziale Teilhabe und Sport einen besseren Zugang zur dualen Ausbildung in Düsseldorf eröffnen. Die grundlegende Idee hinter dem Konzept ist, dass wichtige Softskills, die in der Ausbildung vorausgesetzt werden, durch  (Mannschafts-) Sport erlebt, gefördert und im Rahmen des Projekts auf das Feld der Berufsausbildung übertragen werden können. Überdies sollen die Jugendlichen mehr über Sportmöglichkeiten, das Vereinsleben und den Zugang zu sportlichen Aktivitäten in Düsseldorf und Umgebung erfahren.


Die 13 teilnehmenden jungen Frauen und Männer, die sowohl von Düsseldorf aktiv eigeladen worden waren, als auch aus einer internationalen Förderklasse des kooperierenden Leo-Statz-Berufskollegs stammten, starteten nach einer kurzen Einweisung über Baderegeln und Verhalten im Schwimmbad am Samstag um 9.30 Uhr mit einem 90 minütigen Schwimmtraining für Schwimmer und Nichtschwimmer. Angeleitet wurde dies von zwei Schwimmtrainerinnen der Düsseldorfer Bädergesellschaft. Das Interesse seitens der Jugendlichen, die zum Großteil Nichtschwimmer waren, war sehr groß und sie ließen sich mit viel Freude, hoher Konzentration und Willensstärke auf die Übungen im Wasser ein. Nach einem anschließenden kleinen Imbiss erwarteten die jungen Menschen mit Migrations- und Fluchthintergrund im weiteren Verlauf des Tages informative Beiträge zu Themen rund um Ausbildung und Sport: Zur dualen Ausbildung in Deutschland, zur Bedeutung von Hard- und Softskills in Ausbildung und Sport, zum Anfertigen von Bewerbungsunterlagen, zum Verhalten in Vorstellungsgesprächen, zum Bundesfreiwilligendienst im Sportamt sowie zu Sportmöglichkeiten in Düsseldorf. Parallel wurden Bewerbungsfotos angefertigt, sodass am Ende des Tages jeder Teilnehmende mit einem eigenen USB-Stick samt Bewerbungsvorlagen, Informationsmaterialien, Bewerbungsfoto und Teilnehmerurkunde nach Hause ging.


Bereits 2017 veranstaltete die KAUSA Servicestelle gemeinsam mit dem Multikulturellen Forum e.V. und in Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Kooperationspartnern das Projekt „JUMP“ zweimal als Berufsinformations- und Fußballworkshop beim Düsseldorfer Sportklub 1899 e.V.. Im Sommer 2018 ging das Projekt dann im AWO Berufsbildungszentrum gemeinsam mit der Berufseinstiegsbegleitung und dem Verein „Boxring Düsseldorf“ in die dritte Runde.


Auch im kommenden Jahr soll „Jump“ weitergeführt werden, zukünftig federführend organisiert durch das Multikulturelle Forum e.V. und das Sportamt Düsseldorf.

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IHK-Veranstaltung: Ausbildung und Beschäftigung Geflüchteter funktioniert besser als angenommen


(v.l.) Gregor Berghausen, Feben Arha, Rachid El Mellah, Christian Klevinghaus, Max Klasen, Ellen Thießen

Wie gut gelingt es, geflüchtete Menschen eine Ausbildungsstelle oder einen Arbeitsplatz zu vermitteln und welche Faktoren sind entscheidend für den Erfolg? Über diese Fragen diskutierten heute (29. Oktober) rund 80 Gäste aus Wirtschaft, Bildung und öffentlicher Verwaltung bei einer Veranstaltung der IHK Düsseldorf, der Koordinierungsstelle Ausbildung und Migration (KAUSA) Düsseldorf und des Netzwerks „Unternehmen integrieren Flüchtlinge“. Ihr erstes Fazit: Die Integration Geflüchteter in den Arbeitsmarkt funktioniert besser, als oft angenommen wird. Nach Angaben der Arbeitsagentur Düsseldorf sind in der Landeshauptstadt inzwischen über 2.600 Geflüchtete in einem Beschäftigungsverhältnis und mehr als 260 in der dualen Ausbildung. „Dabei ist neben der Beherrschung der deutschen Sprache der Abbau von rechtlichen und institutionellen Hemmnissen für Arbeitgeber und Geflüchtete besonders wichtig“, so Gregor Berghausen, Hauptgeschäftsführer der IHK Düsseldorf. Außerdem sind die Unternehmen gefordert. Und die legen sich richtig ins Zeug. „Es ist immer wieder erstaunlich, wie engagiert und kreativ Unternehmen die Integration von Geflüchteten am Arbeitsmarkt anpacken. Wir haben heute wieder sehr gute Beispiele aus dem betrieblichen Alltag gehört, von denen wir alle lernen können", sagt Max Klasen vom bundesweiten Netzwerk Unternehmen integrieren Flüchtlinge des Deutschen Industrie- und Handelskammertages. Einig waren sich die Teilnehmer der Veranstaltung darin, dass auf jeden Fall ein „langer Atem“ nötig ist. „Die berufliche Eingliederung von Menschen mit Fluchthintergrund erfordert viel Engagement unterschiedlicher Akteure – dieses Engagement gilt es zu bewahren und das vorhandene Netzwerk weiter auszubauen“, so Christian Klevinghaus, Leiter der KAUSA Servicestelle Düsseldorf.

Pressemeldung der IHK Nr. 87 vom 29.10.2018

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Erfolgreiche Wege in die Ausbildung


(v.l.) M. Warden, C. Klevinghaus, Dr. C. Henke, W. Förster

(ksko) Für junge Menschen mit Migrationshintergrund ist der Weg in die deutsche Berufswelt beschwerlich. In Düsseldorf bietet die AWO Berufsbildungszentrum gGmbH (BBZ) mit ihrem Geschäftsführer Wolfgang Förster als einziger Träger das deutschlandweite KAUSA-Programm an, das die jungen Menschen bei ihrem Werdegang unterstützt und ihnen dabei hilft, einen Ausbildungsplatz zu finden. Die Kolleginnen und Kollegen der KAUSA-Servicestelle gehen mit ihnen die berufliche Wunschliste durch und helfen dabei, die zuständigen Anlaufstellen ausfindig zu machen. Sind zur Stelle, wenn die Bedürfnisse über den beruflichen Kontext hinausgehen und vermitteln an weitere Ansprechpartner. Dazu bedarf es eines Netzwerks, bei dem jeder auf jeden zählen kann – und Austausch keine Worthülse ist, sondern ernst genommen wird.
Aus diesem Grund kamen nun alle, die mitwirken - etwa die Agentur für Arbeit, Jobcenter, IHK, Handwerkskammer und KAUSA-Mitarbeiterinnen und –Mitarbeiter - zu einer Tagung im BBZ am Flinger Broich zusammen. In Vorträgen und Workshops beschäftigten sie sich mit den Chancen und Herausforderungen der beruflichen Integration von Jugendlichen mit Migrationshintergrund. Moderiiert wurde die Veranstaltung von Miltiadis Oulios.
Dabei ging es auch um einen Aspekt, der immer wichtiger wird und ausgebaut werden soll – die Kooperation mit Unternehmerinnen und Unternehmern mit Migrationshintergrund. „Düsseldorf gehört zu den Städten in NRW mit den meisten internationalen Betrieben“, sagt Christian Klevinghaus, Abteilungsleiter beim BBZ der AWO Düsseldorf und unter anderem zuständig für das KAUSA-Programm. „Das wollen wir für uns nutzen. Zum einen, um den Jugendlichen mehr berufliche Möglichkeiten bieten zu können. Zum anderen ist das eine gute Gelegenheit, die Unternehmerinnen und Unternehmer aus anderen Nationen stärker als bisher in unser System einzugliedern.“ Gelingen soll dies mit neuen Veranstaltungsformaten und auf die klassische Weise. Christian Klevinghaus: „Wir gehen Klinken putzen und sprechen bei einzelnen Betrieben vor.“
 
KAUSA ist ein Programm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und wurde 1999 als „Koordinierungsstelle Ausbildung in Ausländischen Unternehmen“ in Köln gegründet. Das Düsseldorfer Projekt läuft seit zwei Jahren und endet 2019. Ein Antrag auf Fortsetzung liegt dem Ministerium bereits vor. Die Beratungsstelle der Düsseldorfer KAUSA hat ihren Sitz an der Erkrather Straße 343.

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Karrieremesse Stuzubi - Finde deinen Weg

Du bist mit der Schule fertig und suchst eine Ausbildung oder einen spannenden Bachelor? Dann besuche uns auf der Karrieremesse Stuzubi in Düsseldorf und vernetze dich mit innovativen Unternehmen und spannenden Hochschulen.

Stuzubi veranstaltet seit 2007 die bundesweit sehr erfolgreichen Messen zur Ausbildungs- und Studienorientierung für Schüler. Am 15. September 2018, von 10 bis 16 Uhr, kannst du dich in der Mitsubishi Electric HALLE in Düsseldorf über deine berufliche Zukunft informieren.

Der Eintritt ist frei!

Wann: Samstag, 15. September 2018
Wo: Mitsubishi Electric HALLE, Düsseldorf

Weitere Infos dazu unter www.stuzubi.de/duesseldorf.

 

 

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Gemeinsam beim Azubi-Speed-Dating

Gastgeber war diesmal das Mercure Hotel Düsseldorf. Den insgesamt 15 Teilnehmer*innen stellte Herr Bergmann (General Manager der CCH Hotel Group) das Hotel und seine facettenreichen Ausbildungsbereiche vor. Dabei gab es nicht nur einen Rundgang durch die Räumlichkeiten, sondern auch umfangreiche Informationen zu den vielseitigen Ausbildungs-und Einsatzmöglichkeiten im Hotelgewerbe. In über 200 Hotels alleine in Düsseldorf bietet die Hotellerie laut Herrn Bergmann eine breite Palette an Ausbildungsberufen an: vom Koch/Köchin, Restaurantfachfrau/-mann bis hin zum Hotelkaufmann/-kauffrau.

Die fünf Teilnehmer*innen mit Migrationshintergrund und Fluchthintergrund der KAUSA Servicestelle Düsseldorf nutzten die Chance der Informationsveranstaltung und konnten direkt vor Ort Vorstellungsgespräche für Praktika und Ausbildungsplätze vereinbaren. 

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Sprung in die Ausbildung

 

 

Der Sprung in die Ausbildung

Berufsvorbereitungsworkshop für Schülerinnen mit und ohne Migrationshintergrund

Diesmal richtete sich die Veranstaltung an junge Schülerinnen der Maria-Montessori-Gesamtschule. Hierfür öffnete der Sportclub und das Club-Restaurant des DSC 99 erneut seine Türen. Die Veranstaltungseröffnung erfolgte durch Frau Katharina Kabata (Vorsitzende des Integrationsrates Düsseldorf und zugleich Ehrenamtskoordinatoren bei der AWO)

Die jungen Teilnehmerinnen erwartete ein abwechslungsreicher Tag mit einer Vielzahl von Informationen zu verschiedenen Themen wie der dualen Ausbildung, Sportmöglichkeiten in Düsseldorf bis hin zur Erstellung von Bewerbungsunterlagen.
Durch die Übungen im Selbstbehauptungstraining erarbeitete Ute Kuhn-Steinbach, Mitarbeiterin in der Berufsvorbereitung des AWO Berufsbildungszentrum, die Bedeutung von Selbstbehauptung besonders für Frauen im Berufsleben und vermittelte mögliche Verhaltensweisen in schwierigen Situationen. Durch aktivierende Spiele konnten die Schülerinnen trainieren, was es heißt sich selbst zu behaupten und wie man seine Angst überwinden kann. 

Besonders großen Zuspruch fanden das Bewerbungstraining und die anschließende Sporteinheit auf dem Fußballfeld. 
Durch die Unterstützung der Berufseinstiegsbegleiter, so wie der Mitarbeiter der KAUSA Servicestelle Düsseldorf erstellten die Schülerinnen ihre eigenen Bewerbungsmappen, welche durch entsprechende Bewerbungsfotos ergänzt wurden. Im Training auf dem Platz ,welches durch Nikoleta Valentina Katsogiannos und Elena Schulte, Trainerinnen des DSC 99, koordiniert und durchgeführt wurde, konnten sich die Teilnehmerinnen sportlich auspowert und trainierten gleichzeitig ihre Teamfähigkeit. „Im Berufsleben ist es hart, da müsst ihr euch genauso durchkämpfen wie auf dem Platz“ übermittelte Elena Schulte.
Nach einem abwechslungsreichen Tag sind die Schülerinnen der Maria-Montessori-Gesamtschule nun einen guten Schritt zum Sprung in die Ausbildung nähergekommen.

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"Frauen verändern die Wirtschaft"

„Frauen verändern die Wirtschaft“. Getreu diesem Motto ermöglichten am 19.10.2017 zahlreiche Unternehmen aus der MINT-Branche Teilnehmerinnen, in Form eines Speed-Datings, erste (Vorstellungs-)Gespräche zu führen. Neben verschiedenen Vorträgen und einer Comedy-Einlage  konnten die Teilnehmerinnen auch ein kostenloses Bewerbungsfoto erstellen lassen. Zusätzlich zu den verschiedenen Unternehmen waren auch viele Netzwerkpartner vor Ort. Auch die KAUSA Servicestelle Düsseldorf informierte die Teilnehmerinnen und Betriebe rund um das Thema Ausbildung. Gastgeber waren die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft „Frauenerwerbstätigkeit stärken“, der task force für Arbeit in Düsseldorf (Handwerkskammer Düsseldorf, Gleichstellungsbüro der Landeshauptstadt Düsseldorf, Unternehmerschaft Düsseldorf und Umgebung e.V., IHK Düsseldorf, DGB, Jobcenter Düsseldorf, Competentia - Kompetenzzentrum Frau & Beruf, Düsseldorf/Kreis Mettmann und  Agentur für Arbeit Düsseldorf)

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Wie aus Flüchtlingen Arbeitnehmer werden

Der Zustrom von mehr als 7000 Menschen aus Kriegs- und Krisenregionen dieser Welt hat die Landeshauptstadt und auch die AWO Düsseldorf vor große Herausforderungen gestellt. Mit einem enormen Kraftaufwand  wurden Unterbringungsmöglichkeiten geschaffen und Sprachkurse organisiert. Dass dies allein nicht ausreichen würde, um Geflüchtete dauerhaft zu integrieren, war der AWO Düsseldorf von Anfang an klar. Die AWO Berufsbildungszentrum gGmbH (BBZ), seit fast 40 Jahren aktiv in der Qualifizierung und Ausbildung von benachteiligten Jugendlichen, hat daher ihr Angebot ausgeweitet mit dem Ziel, die Geflüchteten in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt zu integrieren. Vor gut einem Jahr hat das BBZ die Trägerschaft für die KAUSA Servicestelle übernommen und hat nun eine durchweg positive Zwischenbilanz gezogen: Das neu geschaffene Angebot wirkt, aus vielen Geflüchteten sind mittlerweile Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer geworden. Tendenz steigend.
Junge Geflüchtete  und ihre Eltern über das bundesdeutsche Ausbildungssystem zu informieren und sie auf ihrem Weg in die Arbeitswelt zu unterstützen sowie Selbstständige mit Migrationshintergrund für die Berufsausbildung gewinnen, das sind nur einige der Ziele der KAUSA Servicestelle Düsseldorf. Es ist die einzige Einrichtung dieser Art in der Landeshauptstadt.
Die KAUSA Servicestelle kann bereits gute Erfolge verbuchen. Da ist beispielsweise Syrer Hadi Othman. „Schon als Kind wollte ich schon immer Frisör werden“, erzählt er in fehler- und fast akzentfreiem Deutsch. Er absolvierte in seiner Heimat eine Frisörausbildung, machte Abitur und flüchtete mit 18 Jahren alleine nach Deutschland. Die  Servicestelle vermittelte den heute 21-Jährigen an eine sogenannte Senior Expertin. Diese unterstützte ihn  bei der Suche nach einer Lehrstelle. Im Salon “Form & Finish“ an der Herzogstraße wurde Hadi Othman fündig.  Es gab 15 Bewerbungen für diesen Ausbildungsplatz.  Im Anschluss an ein Praktikum entschied sich Inhaberin Sultan Özen für den jungen Mann aus Syrien.
Die Friseurmeisterin gerät geradezu ins Schwärmen, wenn sie über ihren neuen Azubi spricht: Er sei so nett, so höflich, so interessiert und engagiert, „da habe ich leider schon ganz andere Bewerber erlebt“, erzählt sie. „Und wie der schneiden kann! Da kommt so mancher Geselle nicht mit“, lobt sie ihren neuen Azubi. 
Mohsen Diab hat ebenfalls mit Hilfe der KAUSA Servicestelle den Sprung in den ersten Arbeitsmarkt geschafft. Seit dem 1. August absolviert der 30-jährige Syrer eine Ausbildung zum Anlagemechaniker bei der K & M Wedekind GmbH Sanitär- und Heizungstechnik an der Vennhauser Allee. Auch Juniorchef  Matthias Wedekind äußert sich sehr positiv über seinen neuen Auszubildenden, lobt dessen Einsatz, seine guten Manieren, seinen Lernwillen. „Ich bin ganz erstaunt, was der alles schon kann. Das haben andere nicht in zehn Jahren gelernt.“ Und wenn sein Azubi nach Abschluss der Lehre doch nicht in Deutschland bleiben kann oder will? Dieses Risiko bestehe natürlich, sagt Wedekind: „Ich habe die Hoffnung, dass er bleibt. Und wenn nicht, dann habe ich einen Menschen kennengelernt, der mich beeindruckt hat.“

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Die KAUSA Servicestelle auf dem jährlichen Azubi-Speed-Dating der IHK

Das jährliche Azubi-Speed-Dating der Industrie- und Handelskammer öffnete am 31.08.2017 erneut seine Türen für zahlreiche Unternehmen und junge Erwachsene, die sich noch einen Ausbildungsplatz für 2017 sichern wollen. Im Rahmen zehnminütiger Gespräche konnten sich Interessierte direkt vor Ort bei Unternehmen vorstellen.

In diesem Jahr begleitete Anestis Tsentemeidis von der KAUSA Servicestelle Düsseldorf sieben junge Geflüchtete zum Azubi Speed-Dating. Die Berufswünsche reichen dabei von den Berufen Koch/-Köchin, über Industriemechaniker*in, Kaufmann/frau für Büromanagement bis hin zur Servicekraft für Schutz und Sicherheit. Allen Bewerberinnen und Bewerbern gelang es, mit Unternehmen der entsprechenden Branche Gespräche zu führen und die mitgebrachten Bewerbungsunterlagen zu hinterlegen. Nun warten die zukünftigen Azubis gespannt auf die Rückmeldung der Unternehmen. 

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Bewerbung mal anders…

Die Schülerinnen und Schüler erhielten nicht nur einen Einblick in die Berufswelt, sondern auch in die Sportangebote der Stadt. Die Berufseinstiegsbegleiter des AWO Berufsbildungszentrums unterstützten die Jugendlichen bei der Erstellung von Bewerbungsmappen. Die sportliche Einheit auf dem Sportplatz des DSC implizierte ein Training mit dem Trainer des Jugendleistungszentrums der Fortuna Düsseldorf. Die Verbindung zwischen Sport und Bewerbungstraining erhielt großen Zuspruch bei den Teilnehmenden.

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Hallo Chef/in

Hallo Chef/in

Unter dem Motto "Hallo Chef/in" und unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Thomas Geisel organisierte das BBZ diese Messe erstmals in Kooperation mit der KAUSA Servicestelle Düsseldorf und bereits zum dritten Mal gemeinsam mit der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter Düsseldorf.  Ziel der Messe ist es, Personalverantwortlichen aus Düsseldorf und Umgebung die Möglichkeit zu geben, sich in den Werkstätten des BBZ ein Bild von ihren potentiellen Auszubildenden und ihren künftigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu machen. Die Verbesserung der Ausbildungssituation von Jugendlichen mit Migrationshintergrund und von jungen Geflüchteten stand in diesem Jahr im Zentrum der Ausbildungsmesse. Als Träger der KAUSA Servicestelle in der Landeshauptstadt sowie als Träger mehrerer Ausbildungs- und Orientierungsmaßnahmen speziell für Geflüchtete  ist das AWO Berufsbildungszentrum einer der wichtigsten Akteure in der Landeshauptstadt für diesen Personenkreis.

Für die KAUSA Servicestelle, die zum ersten Mal als (Mit-)Veranstalter fungierte, stellte die Azubimesse eine gute Plattform dar, sich sowohl den insgesamt 20 Betrieben, die zur Veranstaltung erschienen, als auch den Jugendlichen mit MH und jungen Geflüchteten aus den verschiedenen Maßnahmen des AWO Berufsbildungszentrums vorzustellen. Sechs junge Geflüchtete au der Beratung der KAUSA Servicestelle beteiligte sich an der Messe, indem sie ihre Bewerberprofile veröffentlichten. Für drei dieser jungen Menschen konnten Firmenkontakte hergestellt werden. Zwei Syrer erhielten hierdurch Praktikumsangebote im Sanitär- und Heizungsbereich bzw. im Tiefbau, ein junger Mann aus Eritrea wurde zum Vorstellungsgespräch mit EDEKA für den Einzelhandel eingeladen. 

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„Integration gehört zu unseren Kernaufgaben“

Die AWO Berufsbildungszentrum gGmbH (BBZ) hat ihr Engagement für Jugendliche mit Migrationshintergrund ausgeweitet und hat am 1. Juli 2016 die erste KAUSA Servicestelle in der Landeshauptstadt eröffnet. Sie hat ihren Sitz an der Erkrather Straße 343, fünf Mitarbeitende arbeiten in dem Projekt, das von BBZ-Abteilungsleiter Christian Klevinghaus geleitet wird.

Die Ausbildungsbeteiligung von jungen Migranten und Geflüchteten erhöhen, deren Eltern über die berufliche Ausbildung informieren sowie Selbstständige mit Migrationshintergrund für die Berufsausbildung gewinnen, das sind die Ziele dieses Projekts, das zunächst auf drei Jahre angelegt ist und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird. Auch der Europäische Sozialfonds und die AWO Sozialstiftung leisten Anschubfinanzierung.

Zur Auftaktveranstaltung am 7. September 2016 waren zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter der Stadt Düsseldorf, der Kammern, der Agentur für Arbeit, der Migrantenorganisationen sowie weitere Kooperationspartner der AWO Berufsbildungszentrum gGmbH an den Flinger Broich gekommen.

AWO Kreisgeschäftsführer Michael Kipshagen begrüßte die rund 50 Gäste, darunter auch Burkhard Hintzsche, Stadtdirektor der Landeshauptstadt, Roland Schüßler, Vorsitzender der Geschäfts-führung der Agentur für Arbeit Düsseldorf und Katharina Kabata, Vorsitzende des Integrationsrates der Stadt Düsseldorf, die ebenfalls Grußworte vortrugen.

Wie Michael Kipshagen ausführte, sei es eine gute Entscheidung gewesen, die AWO Berufs-bildungszentrum gGmbH damit zu beauftragen, diese  erste KAUSA-Servicestelle stadtweit zu leiten. „Die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund und der Einsatz für Flüchtlinge gehören seit der Gründung der Arbeiterwohlfahrt vor fast 100 Jahren zu unseren Kernaufgaben. Wir haben bereits die notwendigen Arbeits- und Vernetzungsstrukturen geschaffen, auf die wir zurückgreifen können, um dieser Servicestelle nachhaltig zum Erfolg zu verhelfen“, so Michael Kipshagen.

Auch BBZ-Geschäftsführer Wolfgang Förster ergriff kurz das Wort und erinnerte an die Anfänge des Berufsbildungszentrums. Dieses war 1978 mit einer „Maßnahme zur beruflichen und sozialen Eingliederung jugendlicher Ausländer“ gestartet, einem Programm, an dem zwölf männliche Jugendliche mit Migrationshintergrund teilgenommen haben. Heute ist das BBZ der größte Anbieter auf dem Feld der Jugendberufshilfe in der Landeshauptstadt. „Wir sind also gut aufgestellt, um auch diese neue Aufgabe zu meistern“, so Wolfgang Förster.

Gerburg Benneker, Mitarbeiterin der Koordinierungsstelle Ausbildung und Migration (KAUSA) beim Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), erläuterte, dass es für Jugendliche mit Migrations-hintergrund nach wie vor schwierig sei, auf dem deutschen Ausbildungs- und Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Die Ursachen hierfür seien mannigfaltig. Schlechtere – oder überhaupt keine – Schulabschlüsse, die mangelnde Information über die große Vielfalt an Ausbildungs-berufen und die geringe Unterstützung durch das Elternhaus seien einige der Gründe dafür. Die KAUSA Servicestellen dienten dazu, diese Situation zu verbessern und Menschen mit Migrations-hintergrund sowie Flüchtlingen die gleichen Chancen auf berufliche Integration zu ermöglichen. Zudem sollten mehr Migrantinnen und Migranten, die in Deutschland bereits eigene Unternehmen führen, besser über das duale Ausbildungssystem informiert werden, so dass sie ihrerseits duale Ausbildungen in ihren Betrieben durchführen können. Voraussetzung hierfür sei vor allem eine noch stärkere Vernetzung und Zusammenarbeit aller Akteure.

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