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Stuzubi für Schüler – die Messe zur Berufsorientierung nach dem Schulabschluss

Finde Stuzubi auf Instagram Quelle: Stuzubi

Das Abi oder die mittlere Reife bald geschafft, aber noch keinen Plan für die Zeit danach? Welche Möglichkeiten der Schulabschluss bietet, erfährt man auf der Stuzubi-Schülermesse in Düsseldorf. Vorgestellt werden zahlreiche Ausbildungsplätze und Bachelor-Studiengänge sowie Angebote zum Auslandsaufenthalt oder Freiwilligendienst. Die Stuzubi für Schüler, Schulabsolventen und deren Eltern findet am Samstag, den 28. September 2019 von 10 bis 16 Uhr in der Mitsubishi Electric HALLE statt. Der Eintritt ist wie immer frei

Ein Schwerpunkt ist das Duale Studium, das eine Ausbildung mit einem akademischen Abschluss verbindet. Regionale wie auch bundesweite Unternehmen, Institutionen und Bildungseinrichtungen aller Branchen und Größen sind vertreten, zum Beispiel die Bayer AG, die Heinrich-Heine Universität, der Brillenhersteller Fielmann, die Landeshauptstadt Düsseldorf und Technologieunternehmen wie Ericsson und Fujitsu.  Die vollständige Ausstellerliste wird drei Wochen vor der Messe online auf Stuzubi veröffentlicht.

Experten-Vorträge: In einem kostenlosen, ganztägigen Vortragsprogramm, das parallel zur Messe läuft, geben Experten in 20-minütigen Kurzbeiträgen Orientierungshilfen. So informiert beispielsweise die IST Hochschule für Management über eine „Karriere in Zukunftsbranchen: Sport, Fitness & Gesundheit, Tourismus & Hotellerie, Event & Medien“.

Stuzubi-Serviceaktion: individuelle Berufsberatung auf der Messe
Stuzubi-Orientierungstest: Wer noch nicht genau weiß, welchen Weg er nach dem Schulabschluss einschlagen will oder passende Aussteller zu seinen Interessen sucht, kann auf der Messe oder online unter www.stuzubi.de den Stuzubi-Orientierungstest machen. Dieser zeigt Schülern in nur fünf Minuten Studien- und Ausbildungsangebote, die zu ihrem Typus passen. Aussteller mit geeigneten Studien- und Ausbildungsplätzen sind im Messeplan farblich gekennzeichnet und damit auf einen Blick auffindbar.

Immer up to date: Vorab können sich Interessierte online für die Messe anmelden, um bestmöglich vorbereitet zu werden und sich ein persönliches Give-Away am Stuzubi-Infostand zu sichern.


Alle wichtigen Infos zur Stuzubi Düsseldorf 2019 gibt es auf:
www.stuzubi.de/duesseldorf

 

Text: Stuzubi GmbH

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Neuausrichtung der Servicestelle

Bereits seit 2016 existiert die KAUSA-Servicestelle Düsseldorf, doch seit Juli 2019 unterstützen wir nun mit Neuer Ausrichtung.

Die neue KAUSA hat zum Ziel, mehr Unternehmerinnen und Unternehmer mit Migrationshintergrund für die Berufsausbildung zu gewinnen, aber auch die Ausbildungsbeteiligung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund zu erhöhen.


Als KAUSA-Servicestelle Düsseldorf sind wir im Stadtgebiet Düsseldorf und im Kreis Mettmann Anlaufstelle für Fragen rund um die berufliche Ausbildung. Wie kann ich Ausbildungsbetrieb werden? Wie funktioniert das Ausbildungssystem in Deutschland? Wie finde ich eine passende Ausbildungsstelle? Mit diesen Fragen können sich Unternehmerinnen und Unternehmer mit Migrationshintergrund, so wie junge Menschen mit Migrationshintergrund an uns wenden.

Neben der Beratung ist unser Ziel, vorhandene Netzwerke zu erweitern und gemeinsam mit Institutionen der Berufsbildung, Schulen sowie Migrantenorganisationen und Unternehmen dauerhafte Strukturen zur Unterstützung beim Einstieg in die berufliche Bildung aufzubauen sowie Vorhandene enger zu verknüpfen.


Wir freuen uns über eine zukünftige Zusammenarbeit, in der wir gemeinsam das Thema „duale Ausbildung“ in unserer Region stärken.

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150 Jugendliche stellen sich Betrieben vor

Nima Naghinasab zeigt in der Berufsvorbereitung des AWO Berufsbildungszentrum sein Können an einem Model.

Düsseldorf Auf der 5. Azubi-Messe des Berufsbildungszentrums der AWO präsentierten sich Nachwuchskräfte potenziellen Ausbildern. Gut zwei Dutzend Unternehmen waren gekommen, um geeignete Talente zu finden.

 

Das Interesse für eine Ausbildungsstelle war groß: Rund 150 Jugendliche präsentierten sich auf der 5. Azubi-Messe der Awo Düsseldorf potentiellen Ausbildungsbetrieben. Auch auf Arbeitgeberseite fand die Veranstaltung großen Anklang. Gut zwei Dutzend Vertreter aus Handwerk und Handel kamen, um für ihre Betriebe geeignete Nachwuchskräfte zu finden. „Bei der Azubi-Messe machen wir die Dinge mal anders“, erklärte Wolfgang Förster, Geschäftsführer des Berufsbildungszentrums (BBZ) der Awo Düsseldorf. „Hier sind es eben nicht Betriebe, die sich vorstellen, sondern die jungen Menschen, die einen Ausbildungsplatz suchen, selber.“ Auf der Azubi-Messe hatte jeder Bewerber ein eigenes Profil samt Foto und einer Kurzbeschreibung an einer Schautafel aufgehängt. Außerdem trugen alle der jungen Menschen einen grünen Button mit der Aufschrift „Hallo Chef/in“, um mit potentiellen Ausbildern ins Gespräch zu kommen.

Und tatsächlich wurden auch schon sehr schnell die ersten Kontakte geknüpft. Friseurmeisterin Silka Wellenberg suchte Nachwuchskräfte für ihren Salon in Lörick und kam ins Gespräch mit einer Jugendlichen, die sich für das Handwerk interessierte. „Die junge Frau hat mich überzeugt, mir gefällt ihr Arbeitsstil. Deswegen habe ich sie zu einem Praktikum eingeladen, um sie näher kennenzulernen“, erklärte Wellenberg. „Und wenn alles klappt wird sie in Kürze bei mir ihre Ausbildung anfangen können.“ Dabei störte es Wellenberg nicht, wenn die Auszubildenden keinen Schulabschluss hatten: „Ich finde das nicht schlimm. Für mich ist das Talent viel wichtiger. Die jungen Menschen kommen trotzdem ans Ziel. Ich habe da durchweg positive Erfahrungen gemacht.“

Auch für den Geschäftsführer des BBZ sind Motivation und Talent Schlüsselfaktoren für den Erfolg in der Ausbildung. „Aber wir sind natürlich darauf angewiesen, dass es Betriebe gibt, die bereit sind, den jungen Menschen eine Chance zu geben“, erklärte Wolfgang Förster. Das BBZ unterstützt auch Jugendliche in der Berufsvorbereitung. Dabei geht es um junge Menschen, welche die Schule zwar schon verlassen haben, aber noch Unterstützung brauchen, um die so genannte Ausbildungsreife zu erlangen. „Das geschieht zum Beispiel dadurch, dass sie einfach mal durch Praktika in Betriebe reinschnuppern“, sagte Christian Klevinghaus vom BBZ.

Auf der Azubi-Messe konnten sich Jugendliche, die bereits Erfahrung in einem Berufsfeld gesammelt haben, vorstellen. Dazu gehörten die Bereiche Holz, Metall, Farbe und Floristik, aber auch das Friseurhandwerk, Hauswirtschaft, Gastronomie, Wirtschaft und Verwaltung sowie Gesundheit und Soziales. Wie wichtig die Wahl eines geeignetes Ausbildungsplatzes ist, unterstrich auf der Azubi-Messe auch Düsseldorfs Bürgermeister Friedrich Conzen. „Ich wünsche Ihnen, dass Sie die Arbeit finden, die Ihnen auch noch in 20 und 30 Jahren Spaß macht“, so Conzen.
Das erhoffte sich auch Nima Naghinasab. Der 20-Jährige möchte Friseur werden: „Mir macht es Spaß, Haare zu stylen und das Aussehen der Menschen zu verändern. Und wenn ich dann die Zufriedenheit in ihren Gesichtern sehe, steigert das meine Motivation.“ Außerdem mache es ihm Spaß, Menschen zu helfen und sie zu beraten.
Auch für die Düsseldorfer Agentur für Arbeit ist das Thema Ausbildung sehr relevant, „gerade im Hinblick auf den Fachkräftebedarf“, sagte die neue Geschäftsführerin der Agentur für Arbeit Düsseldorf, Birgitta Kubsch-von Harten auf ihrem ersten offiziellen Termin in neuer Funktion.


Artikel der RP-online vom 22.03.2019 (Text/ Foto: Stepfan Osorio-König)

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didacta 2019: Konzepte zur Potenzialanalyse und Berufsorientierung für Lehrkräfte


(v.l. Christian Klevinghaus, Anestis Tsentemeidis, Lambros Zilis)

didacta 2019: Konzepte zur Potenzialanalyse und Berufsorientierung für Lehrkräfte

Bei der Mitmachaktion „Gestärkt in die Ausbildung – drei Konzepte für die Berufsorientierungsphase“ konnten Lehrkräfte vor Ort die präsentierten Projekte selbst ausprobieren. Auch etliche Schülerinnen und Schüler und Eltern nutzten die Gelegenheit, sich mit dem Thema spielerisch zu beschäftigen. Die Konzepte im Überblick:
„JUMP! Der Sprung in die Ausbildung“ – Workshop zur Berufsvorbereitung
Berufliche Integration, soziale Teilhabe und Sport: Die eintägige Veranstaltung informiert Jugendliche über die Möglichkeiten der dualen Ausbildung und vermittelt eine erste berufliche Orientierung. Dabei gibt es einen Methodenmix aus Workshops und sportlichen Trainingseinheiten in Kooperation mit örtlichen Sportvereinen und dem Stadtsportbund. Die Teilnehmenden erarbeiten ihre Bewerbungsmappe, erhalten Tipps bei der Ausbildungsplatzsuche, lernen Vorteile des Vereinslebens und die Bedeutung von Hard- und Softskills kennen. „JUMP!“ ist ein Konzept der KAUSA-Servicestelle Düsseldorf (Träger: AWO Berufsbildungszentrum gGmbH).
 
Christian Klevinghaus, Leiter der KAUSA-Servicestelle Düsseldorf
Weitere Infos und Ansprechpartner auf der Projektwebseite.
„‚JUMP!‘ verknüpft Sport mit dem Thema Berufsausbildung. Das macht unser Konzept so reizvoll für junge Menschen. Sport ist ein wichtiger Aspekt bei der Integration in Beruf und Gesellschaft. Wir richten uns insbesondere an Jugendliche mit Flucht- und Migrationshintergrund der neunten und zehnten Klasse“, sagt Christian Klevinghaus, Leiter der KAUSA-Servicestelle Düsseldorf.
„Under Construction“ – interaktive Ausstellung zu Berufen
Teller balancieren als Restaurantfachmann, technische Zeichnungen umsetzen als Industriemechanikerin, Hilfsmittel in der Altenpflege erkennen: An 60 interaktiven Stationen aus den drei Bereichen „Berufe mit Maschinen, mit Menschen und mit Lebensmitteln“ können die Besucher und Besucherinnen Zusammenhänge und Unterschiede zwischen den Arbeitsfeldern entdecken und erfahren. Knifflige Rätsel, Experimente, Rollenspiele und berufsbezogene Aufgaben bieten dazu einen Einstieg. Die drei Ausstellungsmodule der KAUSA Servicestelle Region Hannover (Träger: pro regio e.V.) sind sowohl als großformatige Ausstellung als auch als mobile Lernwerkstätten einsetzbar.

„Berufsbezogen mit den Jugendlichen ins Gespräch zu kommen, das ist das Ziel von ‚Under Construction‘. Die Aufgaben wurden gemeinsam mit Unternehmen und Jugendlichen entwickelt. Die interaktiven Aufgaben können zum Beispiel von Fachlehrkräften, Berufseinstiegsbegleitern, Ausbildungslotsen oder auch Unternehmen eingesetzt werden“, so Yvonne Salewski, Leiterin der KAUSA Servicestelle Region Hannover.
„try five!-Erlebnisparcours“ – spielerische Einführung in die Potenzialanalyse
Sehen, fühlen, hören, riechen, schmecken: Anhand der fünf Sinne können Jugendliche ihre überfachlichen Kompetenzen kennenlernen, zum Beispiel Konzentrationsfähigkeit, Arbeitstempo und Problemlösefähigkeit. Diese Kompetenzen spielen eine wichtige Rolle in der Schule und im Berufsleben. Der Parcours umfasst verschiedene Stationen mit handlungsorientierten Aufgaben, die an die Potenzialanalyse angelehnt sind. Der „try five!“-Erlebnisparcours ist ein Konzept der Initiative Bildungsketten und des Ausbildungsstrukturprogramms JOBSTARTER.
Weitere Infos: Arbeitshilfe „try five! – Fünf Sinne für Deine Zukunft / Anleitung für einen Erlebnisparcours zur Potenzialanalyse“
 
Heike Thomas, Kolping-Bildungswerk Köln
„Gut finde ich bei ‚try five!‘, dass die Schüler für Fähigkeiten sensibilisiert werden, die über Schulnoten, wie zum Beispiel in Mathematik oder Deutsch, hinausgehen. Eltern erhalten zudem die Möglichkeit, sich über das Grundprinzip der Potenzialanalyse zu informieren“, sagt Berufseinstiegsbegleiterin Heike Thomas, Kolping-Bildungswerk Köln.

JOBSTARTER und die Initiative Bildungsketten haben die Mitmachaktion „Gestärkt in die Ausbildung – drei Konzepte für die Berufsorientierungsphase“ veranstaltet. Partner der Aktion: KAUSA-Servicestelle Düsseldorf (Träger: AWO Berufsbildungszentrum gGmbH), die KAUSA Servicestelle Region Hannover (Träger: pro regio e.V.), das Kolping-Bildungswerk im Diözesanverband Köln e.V. und MTO Psychologische Forschung und Beratung GmbH.
Potenzialanalyse: Wegbereiter für erfolgreiche Berufsorientierung
Die Potenzialanalyse ist der Wegbereiter für eine erfolgreiche Berufsorientierung und zugleich das erste Förderinstrument der Initiative Bildungsketten. Das Ziel: Schülerinnen und Schüler beim Übergang von der Schule in die Ausbildung frühzeitig unterstützen. Umgesetzt wird die Potenzialanalyse unter anderem im Berufsorientierungsprogramm (BOP) des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und im ESF-Bundesprogramm Berufseinstiegsbegleitung.
Text und Fotos: Michael Schulte, Servicestelle Bildungsketten
didacta 2019: Konzepte zur Potenzialanalyse und Berufsorientierung für Lehrkräfte

 

Text und Fotos: Michael Schulte, Servicestelle Bildungsketten

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JUMP - Ein Sprung in die Ausbildung – ein Sprung ins kalte Wasser!


Am 01.12.2018 realisierte die KAUSA-Servicestelle Düsseldorf des AWO Berufsbildungszentrums zum 4. Mal das Sportprojekt „JUMP - Der Sprung in die Ausbildung: Junge Erwachsene mit Perspektive!“. Dieses Mal wurde das Projekt im Freizeitbad Düsselstrand der Bädergesellschaft Düsseldorf in Kooperation mit dem Sportamt 52/3, dem Multikulturellen Forum e.V., dem Stadtsportbund und der Ehrenamtsinitiative Düsseldorf aktiv als Berufsinformations- und Schwimmworkshop für junge Erwachsene mit Migrations- und Fluchthintergrund durchgeführt. Die Kooperation sowie die finanzielle Förderung des Projekts wurden zuvor im Rahmen des Arbeitskreises „Integration durch Sport“ beschlossen. Das Projekt soll jungen Geflüchteten und Jugendlichen mit Migrationshintergrund durch die Kombination der Themen berufliche Integration, soziale Teilhabe und Sport einen besseren Zugang zur dualen Ausbildung in Düsseldorf eröffnen. Die grundlegende Idee hinter dem Konzept ist, dass wichtige Softskills, die in der Ausbildung vorausgesetzt werden, durch  (Mannschafts-) Sport erlebt, gefördert und im Rahmen des Projekts auf das Feld der Berufsausbildung übertragen werden können. Überdies sollen die Jugendlichen mehr über Sportmöglichkeiten, das Vereinsleben und den Zugang zu sportlichen Aktivitäten in Düsseldorf und Umgebung erfahren.


Die 13 teilnehmenden jungen Frauen und Männer, die sowohl von Düsseldorf aktiv eigeladen worden waren, als auch aus einer internationalen Förderklasse des kooperierenden Leo-Statz-Berufskollegs stammten, starteten nach einer kurzen Einweisung über Baderegeln und Verhalten im Schwimmbad am Samstag um 9.30 Uhr mit einem 90 minütigen Schwimmtraining für Schwimmer und Nichtschwimmer. Angeleitet wurde dies von zwei Schwimmtrainerinnen der Düsseldorfer Bädergesellschaft. Das Interesse seitens der Jugendlichen, die zum Großteil Nichtschwimmer waren, war sehr groß und sie ließen sich mit viel Freude, hoher Konzentration und Willensstärke auf die Übungen im Wasser ein. Nach einem anschließenden kleinen Imbiss erwarteten die jungen Menschen mit Migrations- und Fluchthintergrund im weiteren Verlauf des Tages informative Beiträge zu Themen rund um Ausbildung und Sport: Zur dualen Ausbildung in Deutschland, zur Bedeutung von Hard- und Softskills in Ausbildung und Sport, zum Anfertigen von Bewerbungsunterlagen, zum Verhalten in Vorstellungsgesprächen, zum Bundesfreiwilligendienst im Sportamt sowie zu Sportmöglichkeiten in Düsseldorf. Parallel wurden Bewerbungsfotos angefertigt, sodass am Ende des Tages jeder Teilnehmende mit einem eigenen USB-Stick samt Bewerbungsvorlagen, Informationsmaterialien, Bewerbungsfoto und Teilnehmerurkunde nach Hause ging.


Bereits 2017 veranstaltete die KAUSA-Servicestelle gemeinsam mit dem Multikulturellen Forum e.V. und in Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Kooperationspartnern das Projekt „JUMP“ zweimal als Berufsinformations- und Fußballworkshop beim Düsseldorfer Sportklub 1899 e.V.. Im Sommer 2018 ging das Projekt dann im AWO Berufsbildungszentrum gemeinsam mit der Berufseinstiegsbegleitung und dem Verein „Boxring Düsseldorf“ in die dritte Runde.


Auch im kommenden Jahr soll „Jump“ weitergeführt werden, zukünftig federführend organisiert durch das Multikulturelle Forum e.V. und das Sportamt Düsseldorf.

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IHK-Veranstaltung: Ausbildung und Beschäftigung Geflüchteter funktioniert besser als angenommen


(v.l.) Gregor Berghausen, Feben Arha, Rachid El Mellah, Christian Klevinghaus, Max Klasen, Ellen Thießen

Wie gut gelingt es, geflüchtete Menschen eine Ausbildungsstelle oder einen Arbeitsplatz zu vermitteln und welche Faktoren sind entscheidend für den Erfolg? Über diese Fragen diskutierten heute (29. Oktober) rund 80 Gäste aus Wirtschaft, Bildung und öffentlicher Verwaltung bei einer Veranstaltung der IHK Düsseldorf, der Koordinierungsstelle Ausbildung und Migration (KAUSA) Düsseldorf und des Netzwerks „Unternehmen integrieren Flüchtlinge“. Ihr erstes Fazit: Die Integration Geflüchteter in den Arbeitsmarkt funktioniert besser, als oft angenommen wird. Nach Angaben der Arbeitsagentur Düsseldorf sind in der Landeshauptstadt inzwischen über 2.600 Geflüchtete in einem Beschäftigungsverhältnis und mehr als 260 in der dualen Ausbildung. „Dabei ist neben der Beherrschung der deutschen Sprache der Abbau von rechtlichen und institutionellen Hemmnissen für Arbeitgeber und Geflüchtete besonders wichtig“, so Gregor Berghausen, Hauptgeschäftsführer der IHK Düsseldorf. Außerdem sind die Unternehmen gefordert. Und die legen sich richtig ins Zeug. „Es ist immer wieder erstaunlich, wie engagiert und kreativ Unternehmen die Integration von Geflüchteten am Arbeitsmarkt anpacken. Wir haben heute wieder sehr gute Beispiele aus dem betrieblichen Alltag gehört, von denen wir alle lernen können", sagt Max Klasen vom bundesweiten Netzwerk Unternehmen integrieren Flüchtlinge des Deutschen Industrie- und Handelskammertages. Einig waren sich die Teilnehmer der Veranstaltung darin, dass auf jeden Fall ein „langer Atem“ nötig ist. „Die berufliche Eingliederung von Menschen mit Fluchthintergrund erfordert viel Engagement unterschiedlicher Akteure – dieses Engagement gilt es zu bewahren und das vorhandene Netzwerk weiter auszubauen“, so Christian Klevinghaus, Leiter der KAUSA-Servicestelle Düsseldorf.

Pressemeldung der IHK Nr. 87 vom 29.10.2018

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Erfolgreiche Wege in die Ausbildung


(v.l.) M. Warden, C. Klevinghaus, Dr. C. Henke, W. Förster

(ksko) Für junge Menschen mit Migrationshintergrund ist der Weg in die deutsche Berufswelt beschwerlich. In Düsseldorf bietet die AWO Berufsbildungszentrum gGmbH (BBZ) mit ihrem Geschäftsführer Wolfgang Förster als einziger Träger das deutschlandweite KAUSA-Programm an, das die jungen Menschen bei ihrem Werdegang unterstützt und ihnen dabei hilft, einen Ausbildungsplatz zu finden. Die Kolleginnen und Kollegen der KAUSA-Servicestelle gehen mit ihnen die berufliche Wunschliste durch und helfen dabei, die zuständigen Anlaufstellen ausfindig zu machen. Sind zur Stelle, wenn die Bedürfnisse über den beruflichen Kontext hinausgehen und vermitteln an weitere Ansprechpartner. Dazu bedarf es eines Netzwerks, bei dem jeder auf jeden zählen kann – und Austausch keine Worthülse ist, sondern ernst genommen wird.
Aus diesem Grund kamen nun alle, die mitwirken - etwa die Agentur für Arbeit, Jobcenter, IHK, Handwerkskammer und KAUSA-Mitarbeiterinnen und –Mitarbeiter - zu einer Tagung im BBZ am Flinger Broich zusammen. In Vorträgen und Workshops beschäftigten sie sich mit den Chancen und Herausforderungen der beruflichen Integration von Jugendlichen mit Migrationshintergrund. Moderiiert wurde die Veranstaltung von Miltiadis Oulios.
Dabei ging es auch um einen Aspekt, der immer wichtiger wird und ausgebaut werden soll – die Kooperation mit Unternehmerinnen und Unternehmern mit Migrationshintergrund. „Düsseldorf gehört zu den Städten in NRW mit den meisten internationalen Betrieben“, sagt Christian Klevinghaus, Abteilungsleiter beim BBZ der AWO Düsseldorf und unter anderem zuständig für das KAUSA-Programm. „Das wollen wir für uns nutzen. Zum einen, um den Jugendlichen mehr berufliche Möglichkeiten bieten zu können. Zum anderen ist das eine gute Gelegenheit, die Unternehmerinnen und Unternehmer aus anderen Nationen stärker als bisher in unser System einzugliedern.“ Gelingen soll dies mit neuen Veranstaltungsformaten und auf die klassische Weise. Christian Klevinghaus: „Wir gehen Klinken putzen und sprechen bei einzelnen Betrieben vor.“
 
KAUSA ist ein Programm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und wurde 1999 als „Koordinierungsstelle Ausbildung in Ausländischen Unternehmen“ in Köln gegründet. Das Düsseldorfer Projekt läuft seit zwei Jahren und endet 2019. Ein Antrag auf Fortsetzung liegt dem Ministerium bereits vor. Die Beratungsstelle der Düsseldorfer KAUSA hat ihren Sitz an der Erkrather Straße 343.

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Kommende Termine
  1. 28.09.2019Stuzubi 2019, Mitsubishi Electric-Halle (Düsseldorf)
    Die Stuzubi für Schüler, Schulabsolventen und deren Eltern findet am Samstag, den 28. September 2019 von 10 bis 16 Uhr in der Mitsubishi Electric HALLE statt. Der Eintritt ist wie immer frei. Auch dieses Jahr sind wir Teil der Stuzubi. Du findest uns an Stand Nr. 29. Wir freuen uns auf euch....